Use your seatbelt for floatation
Schön zu hören, im Flugzeug:
„…use your seatbelt for floatation….“
Das nennt man Versprecher. Doch wie nennt man es, wenn der Pilot in zwei Sprachen ankündet:
„Um 18:10 Uhr landen wir in Rio de Janeiro, Galeão International Airport. Zur linken Seite werdet ihr die berühmten Strände Copacabana und Ipanema sehen, sowie den Zuckerhut und die Statue Christ the Redeemer…“
Ein Fluggast fragte darauf um sich herum:
„Öhm, also ich bin auf dem Weg nach Sao Paulo, und ihr?“
Später sprach der Besorgte mit der schlanken Sandwich-Coca-Fruchtsaft-Dame die dann sofort vorne in der Kabine zum Telefonhörer griff. Kurz darauf die Nachricht des Piloten:
„Bitte entschuldigen Sie den Fehler. Um 18:10 Uhr landen wir in Sao Paulo, Guarulhos International Airport. Wenn wir Glück haben, sehen wir aber trotzdem Copacabana auf dem Weg nach Sao Paulo…“
Was ist denn da passiert?!
Einige Wochen früher sass ich in einem Stadtbus in João Pessoa, der die Abzweigung verpasste und ein paar hundert Meter im Rückwärtsgang zurück fuhr, nachdem fast alle Reisende reklamierten… Das kann ja passieren, der Busfahrer war schliesslich neu auf der Strecke, nahm Medikamente als Prävention gegen die Grippe und stand unter Druck wegen seinen Schulden und der Familie, die dafür kein Verständnis hat. Oder so. Ihr wisst ja schon… Aber der Pilot?
Es hat’s in den USA auch gegeben, dass die Piloten vergessen haben zu landen: http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/8321748.stm
Andere in den USA hätten landen sollen…